Robotics

Werden wir zukünftig mit Robotern zusammenarbeiten?

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Roboter – unsere Kollegen der Zukunft

Nehmen Roboter uns die Jobs weg?

Geht es um Robotics und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt, herrscht in der Regel große Verunsicherung. Die verbreitete These: Viele Jobs werden verschwinden, weil Roboter viele Arbeiten besser, schneller und günstiger erledigen können. Ohne jemals krank zu sein, versteht sich. Ohne schlechte Laune oder andere Befindlichkeiten. Und die Medien spielen mit dieser Verunsicherung: „Sie sind entlassen!“ hieß es erst in der Septemberausgabe 2016 des Magazins DER SPIEGEL.

Aber schafft die Digitalisierung nicht auch neue Jobs?

Das Bundesarbeitsministerium liefert Berechnungen, die Arbeitnehmern alle Ängste nehmen sollten: Beschleunige sich die Digitalisierung wie erwartet, sei bis 2030 ein Plus von 250.000 Arbeitsplätzen möglich.

Entwicklung des Arbeitsmarktes

Und haben Menschen nicht auch viele Vorteile gegenüber Robotern?

Auch wenn eine Vielzahl an Routinetätigkeiten theoretisch von Robotern übernommen werden kann, bleibt die Frage, ob Menschen nicht vielleicht doch empathischer arbeiten als eine Maschine. Ganz sicher werden einige der automatisierbaren Jobs daher weiterhin von Menschen gemacht werden – einfach, weil wir viele Tätigkeiten lieber in Menschenhand sehen wollen. Die Altenpflege oder die Erziehung von Kindern sind vielleicht die besten Beispiele. Und ganz sicher nicht die einzigen.

Sind Roboter also vielmehr Chance als Risiko?

Zunehmende Automatisierung der Arbeitswelt

Ist das Thema Robotics also statt Bedrohung vielmehr eine Chance für den Arbeitsmarkt der Zukunft? Die Wissenschaftler vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung halten das in ihrem Forschungsbericht 2016 für wahrscheinlich. Schließlich müssen computergesteuerte Maschinen nicht nur von Menschen entwickelt und gebaut werden. Jemand muss sie auch bedienen – Menschen nämlich. Ganz neue Berufsbilder werden daraus entstehen.

Raum für Optimismus

Versteht man das Digitale, das unweigerlich fast jeden Job-Alltag durchdringt, nicht als Risiko, sondern als Chance, entsteht beträchtlicher Raum für Optimismus.

Denn eines ist sicher: Die technische Entwicklung wird weitergehen und immer mehr Tempo aufnehmen. Und wenn Roboter und Computer uns in Zukunft immer mehr Routineaufgaben abnehmen, kann unsere Arbeit nicht nur anspruchsvoller, sondern auch spannender und erfüllender werden. Vorausgesetzt, wir nutzen die Chance und lernen, Maschinen und Programme gezielt einzusetzen. Das dürfte für jeden Einzelnen vor allem eines bedeuten: lebenslange Weiterbildung.

Das Zusammenspiel von Qualifikation und Automatisierbarkeit

Ist es ein schlechtes Omen, dass schon heute einige Berufe teilweise von Maschinen erledigt werden können? Nicht zwingend.

Automatisierbarkeit von Tätigkeiten

Am besten gegen eine hohe Automatisierbarkeit des eigenen Jobs hilft eine gute Ausbildung.

Denn je höher die Qualifikation, desto geringer ist der Anteil der Berufe mit hoher Automatisierbarkeit.

Mithilfe des Jobfuturomaten der ARD können Sie herausfinden, welche Tätigkeiten Ihres Jobs heute schon von einer Maschine ausgeführt werden können.

Wie können wir den wachsenden Anforderungen begegnen?

Die Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeiter steigen. Und mehr: Sie verändern sich rasant. Im Hinblick auf die Aufgaben Globalisierung, Digitalisierung, Automatisierung und schwer planbare Konjunkturverläufe ist es gut ausgebildetes Personal, das den entscheidenden Unterschied macht. Unternehmen werden im zukünftigen Wettbewerb nur dann bestehen können, wenn es ihnen gelingt, eine Top-Mannschaft zu haben. Das Thema Talent Development ist daher enorm wichtig. Nur durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter kann sichergestellt werden, dass sie über die Fähigkeiten verfügen, die in Zukunft wichtig sind.

Die DIS AG vermittelt hochqualifizierte Experten

Maschinen und Roboter werden zukünftig Aufgaben übernehmen, die früher von Menschen erledigt wurden. Aber es wird viele Tätigkeiten geben, die nach wie vor besser von Menschen erledigt werden, und es werden auch neue Tätigkeiten entstehen.

Bei all diesen Herausforderungen unterstützt die DIS AG Kundenunternehmen mit Beratungs- und Vermittlungsleistungen sowie Mitarbeiter mit Weiterbildungsangeboten. Wir greifen aktuelle relevante Arbeitsmarktthemen auf und sehen wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen voraus. So erkennen wir Bildungsbedürfnisse in den verschiedenen Branchen und leiten daraus die richtigen Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen ab.

Schon heute spiegelt sich der steigende Bedarf an hochqualifizierten Experten im Umfeld von Robotics in der Zeitarbeit wider – zum Beispiel vermitteln wir vermehrt Ingenieure in Automatisierungstechnik und Elektronik.

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